FriZ - Editorial aus Nr. 1/2003

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Alle reden vom Krieg. Wir von der friZ befassen uns mit Pazifismus,

einer Alternative zum "Kampf des Guten gegen das Böse". Für PazifistInnen gibt es keine Sieger und Besiegten. Sie suchen nach Mitteln und Wegen, Konflikte gewaltfre zu lösen, Verhandlungen zu führen, bei denen nicht die militärisch Überlegenen den Schwächeren ihre Positionen aufzwingen. Wer mit Gewalt Konflikte lösen will, schafft noch mehr Gewalt, schreibt Wolfgang Sternstein in seinem Beitrag. Heute braucht es nicht mehr soviel Mut wie früher, sich öffentlich als PazifistIn zu bezeichnen, denn Hunderttausende gehen auf die Strasse und demonstrieren für eine gewaltfreie Lösung der Konflikte im Nahen Osten.

Etwas Mut und viel Hoffnung brauchte die friZ, sich in einer Zeit, da alle vom Sparen reden, in neuem Kleid zu präsentieren. Das Layout-Konzept entworfen und ausgearbeitet hat die Grafikerin Patricia Kurz. Wir von der Redaktion sind überzeugt, dass gerade heute die fri(edens)Z(eitung) eine wichtige Aufgabe erfüllt. Die informativen und kritischen Beiträge verdienen es lesefreundlich dargestellt zu werden. Unsere Hoffnung ist, dass Sie sich als Leserin oder Leser von der neuen friZ angesprochen fühlen und sie ihren Bekannten weiterempfehlen. Damit Frieden ein Thema bleibt.

Die Redaktion

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