Primäres Ziel des Kurses ist die Stärkung der eigenen Konflikt- resp. Friedenskompetenz. In der praxisorientierten Ausbildung werden Menschen in ihrem aktuellen beruflichen oder privaten Umfeld zum aktiven Handeln befähigt. Dazu gehören die eigene Friedensfähigkeit und ein aktives Friedenshandeln. Erkennen und fördern der eigenen Möglichkeiten, Fähigkeiten und Handelsspielräume, welche einen positiven Einfluss zur Beilegung von Konflikten haben. Verschiedene Elemente der Konflikttransformation werden im Kurs aufgefrischt und aufgezeigt. Dies reicht von der Konfliktentstehung bis hin zum Thema Versöhnung. Die Teilnehmenden stellen sich der Herausforderung, ihre Selbst- und Handlungskompetenz weiter zu entwickeln, ihre eigenen Stärken und ihr eigenes Potential zu erkennen und damit situationsgerecht umzugehen. Ihre Kenntnisse bezüglich Konfliktbewältigungstheorien und Kommunikationsfähigkeit und werden ergänzt und durch praktische Beispiele vertieft.
Verschiedene Instrumente zur Erkennung und Lösung von Konflikten werden vermittelt. Dadurch können Konflikte schon früh erkannt und bekannte Muster durchbrochen werden. Dies bietet die Möglichkeit schon im Anfangsstadium eines Konfliktes schlichtend einzugreifen. Eine objektive Konfliktanalyse hilft zu erkennen, welche Parteien direkt und welche indirekt betroffen sind. Die Dynamik, Art und Weise wie der Konflikt ausgetragen wird, spielt eine Rolle.
Das Lösen oder Auflösen von Konflikten kann auf verschiedenste Weise geschehen. Ein wichtiger Teil der Konfliktbearbeitung ist die richtige Art der Kommunikation. Wie kann das eigene Anliegen erklärt werden und was braucht es, um Anliegen anderer zu verstehen und akzeptieren? Durch das Trainieren der gewaltfreien Kommunikation und das Arbeiten mit den eigenen Gefühlen begleitet den ganzen Kurs. Eine Versöhnung wird bei der Konfliktlösung gerne als selbstverständlich angesehen. Im Kurs wird jedoch speziell damit gearbeitet. Der Prozess ist wichtig und die einzelnen Schritte sind .
«Go for Peace» ist der Nachfolgekurs von SöF, dem Schweizerischen ökumenisches Friedensprogramm. Durch die übernahme des Kurses durch das RomeroHaus wurde das Konzept neu gestaltet. In den 14 Tagen werden die grundlegenden Instrumente zur Konfliktbewältigung und eine Reihe von Instrumenten vermittelt. Der Kurs wird von Heks und Peace Watch Switzerland unterstützt.
Der Kurs für Friedenskompetenz umfasst 14 Kurstage und dauert vom September 2008 bis März 2009. Eine Projektarbeit zum Thema rundet den Kurs ab. ReferentInnen sind:
Lotti Buser, Kursleitung (Basiswissen rund um Konflikt und Gewalt, Eskalation und De-Eskalation, Konfliktbearbeitung und Lösungsmethoden).
Martin Borst, Kommunikationstrainer nach Marshall Rosenberg
Hanna Maeder, Heilpädagogin und Gestalttherapeutin
Jonathan Sisson, reformierter Theologe und zuständig für die Versöhnungsprojekte des Kompetenzzentrums für Friedensfragen
Am 12. August 2008 findet in Zürich ein letzter Informationsabend statt (18.30 Uhr, Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14).
Infos und Anmeldung unter www.romerohaus.ch, info@romerohaus.ch, Telefon 041 375 72 72.
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