Das Beispiel des internationalen Verbots von Landminen hat gezeigt, wie erfolgreich Kampagnen aus der Zivilgesellschaft werden können: Mit viel Engagement, Vernetzung über die Länder der Kontinente hinweg und vor allem der sogenannten "new diplomacy" können scheinbar hoffnungslose Anliegen doch durchgesetzt werden. An der Haager Konferenz 1999 wurden insbesondere folgende Kampagnen vorgestellt und gestärkt:
Siehe dazu den Text von Marcel Fischer, sowie die FriZ 2/99
Kontakt NGO-Coalition for an International Criminal Court CICC Tel +1 221 687 2176 (USA) Internet www.igc.org/icc
Siehe dazu den Text von Toni Bernet
Kontakt peter.vankemseke@arts.kuleuven.ac.be
Die Global Action to Prevent War arbeitet zu den Themen Konfliktprävention, Abrüstung, Friedenserhaltung und Menschenrechte.
Kontakt Fax + 1 617.354.1450 (USA) E-mail globalaction@idds.org Internet www.idds.org
Diese Koalition wurde 1998 von internationalen NGO gegründet, um die militärische Rekrutierung von Kindern unter 18 Jahren zu beenden.
Kontakt Coalition to Stop the Use of Child Soldiers Tel +33 450 32 8956 (Frankreicht) E-mail child.soldiers@wanadoo.fr
Diese Kampagne versucht Nuklear- und Nicht-Nuklearstaaten zu einer Konvention zu bewegen, welche die Umsetzung des Nichtverbreitungs-Vertrages erfüllt. Dabei sind u.a. IALANA, IPPNW und Abolition 2000.
Kontakt Internat. Association of Lawyers against Nuclear Arms IALANA E-mail ialana@antenna.nl Internet www.ddh.nl/org.ialana
Die erfolgreiche Landminen-Kampagne hat ihre Aktivitäten nach dem in Kraft treten des Landminen-Abkommens von 1997 nicht eingestellt, sondern kümmert sich nun um dessen Umsetzung und lobbyiert bei Staaten, sich für die Entsorgung und Unterstützung von Minenopfern einzusetzen.
Kontakt ICBL, PO Box 8844, Youngstorget, Oslo 0028, Norwegen Tel +47 22 36 22 00 E-mail resource@icbl.org Internet www.icbl.org
Diese in Den Haag lancierte Kampagne strebt die Einführung von Friedenserziehung auf allen Schulstufen an etwas, das die UNESCO bereits 1974 forderte. Zielgruppe sind Erziehungsministerien, Schulen, PolitikerInnen u.s.w.
Kontakt IPB, 41 rue de Zurich, 1201 Genf.
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